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07.02.2010
Auch das Neubeurer Hackbrettorchester
gibt es jetzt bei Youtube: http://www.youtube
.com/watch?v=U2buX
Ul6Ymw
gibt es jetzt bei Youtube: http://www.youtube
.com/watch?v=U2buX
Ul6Ymw
05.02.2010
Wirklich schade, dass ich dieses Jahr nicht nach Balingen kann. Macht immer super viel Spaß!
19.01.2010
Wo sind die neuen Fotos?? Ran an die Kameras!
19.01.2010
Freue mich schon sehr darauf, euch Gelbe Saiten in Roggenburg endlich mal wieder zu sehen!!
11.01.2010
Die Videos vom Auftritt der "Site Gumper" bei "Kaffee oder Tee?" gibts auch in der YouTube. http://www.youtub.
..KIsuMKfW28
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Tobi Reiser - Wie das Hackbrett zu neuem Leben kam
Es wird gut 40 Jahre zurückliegen, als ich zum erstenmal ein Hackbrett gesehen habe und darauf spielen gehört habe. Steirische Holzknechte hatten es dabei, als sie ihren Kameraden besuchten, den man ins Pongauerische zum Haxeneinrichten brachte.
Ich kann mich gut erinnern, daß ich nicht der einzige war, der beim Klang dieser Musi wie durch einen Magnet in die elterliche Gaststube gezogen wurde. An einem Wochentag vormittags, an dem sonst keiner der Handwerker und Bürger daran gedacht hätte ins Wirtshaus zu gehen, brachte es die seltene Musi fertig, daß die Stube zu klein wurde. Die Weiß- und Rotgerbergesellen aus der Nachbarschaft folgten ihren Meistern, Bäcker, Schmied und Metzger drängten sich um die drei Steirer, die eifrig ihre alten Tanzweisen klopften, strichen und aus der Drehgeigen quetschten.
Aller Augen waren auf das Hackbrett gerichtet, und ich stand so nahe an dem Wunderding, daß mir ja nichts entgehen konnte. „Bravo! Schön spiel'ns die drei“, sagten die Leute. Sie ließen die Musikanten nicht im Trockenen und eiferten die immer wieder zu neuen Weisen an. Der Klangreiz des Schlagbrettes brachte es zuwege, daß die Stunden sehr schnell verrannen und die Steirer an die Heimreise denken mußten. aber lange Zeit noch war in der Vorstadt das Gerede von der schönen Musi. Ich selber hatte das Instrument noch nie gehört und auch später nicht mehr angetroffen, bis ich 1932 ins Lungauerische kam. Dort spielte es ein Bauer bei Moosham. Weniger geschickt, aber dafür sehr stark, hieb er auf das saitenarme Instrument. Nun entstanden in mir die ersten Gedanken, wie man dieses fast ausgestorbene Spielbrett neu beleben und in die heutige Zeit stellen könnte.
Was war denn der wahre Grund, daß das Hackbrett, das früher selten bei einer Tanzmusik fehlte, in den letzten Jahren ganz verschwand? An der Herstellung lag es bestimmt nicht. Tischler, Zimmerleute, ja findige Bauernburschen selbst waren die Erbauer der Schlagbretter. Auch die Instandhaltung war spottbillig. Mit Eisen- oder Stahldraht, je nach Höhe und Tiefe in der Stärke verschieden, bespannte man um ein paar Kreuzer die ganze Fläche. Die Spieltechnik war für Leute mit guten Gehör nicht schwierig. Vielleicht hatte das damalige Hackbrett den Nachteil, daß die Saiten, mit blankem Holz geschlagen, zu laut klangen. Außerdem konnte nur in einer oder zwei Tonarten gespielt werden, mehr hatte das diatonische Hackbrett nicht aufzuweisen und dieser Umstand wirkte auf die Dauer für musikfreudige Menschen etwas langweilig. Das Einstimmen der vielen Saiten verlangte eine Eselsgeduld, abgesehen davon, daß bei diesen diatonischen Brettern nie eine reine Stimmung zu erreichen war. Die Quinteneinteilung durch einen auf dem Hackbrett liegenden Steg hat die Gewähr einer Reinstimmung nicht gegeben. Der Steg, über den die Saiten drei- oder vierchörig gingen, verzog dich sehr bald. Je nach Stellung der Hackbrettdecke wurden die Quinten unrein, und keine noch so geübte Hand konnte in diesem Falle Abhilfe schaffen.
In der kommenden Zeit versuchte ich all diesen kleinen Geheimnissen auf den Grund zu kommen. In den Museen, in denen Hackbretter in verschiedenen Ausführungen zur Schau standen, machte ich Zeichnungen und Messungen. Man musste sich immer wieder in das Musikantentum der 70er und 80er Jahre hineindenken. Wie gesagt waren die Instrumente in ihrer Bauweise verschieden. Immer wurde die Trapezform beibehalten, Länge und Tiefe dagegen waren verschieden. Bretter mit 90 cm, ja sogar mit 120 cm Länge fanden sich. Andere waren wieder nur 40 bis 50 cm lang. Die Höhe kam selten über 60 bis 70 cm hinaus. Manche waren zur Erweiterung der Spielmöglichkeit mit aufstellbaren Halbtonstöckeln versehen. Es muß überhaupt ganz raffinierte Hackbrettspieler gegeben haben. Sie bauten sich so viele Halbtonstöckel ein, daß man sogar von einem halbchromatischen Instrument sprechen konnte. Freilich auf Kosten der Reinstimmung, denn diese Verkürzung der Saitenlaufbahnen waren für die Quintenteilung einfach unmöglich.
1927 war es, als zwei Handwerksburschen aus Tirol nach Salzburg kamen und in einem Vorstadtgasthaus einkehrten. Der Durst ist das Schrecklichste, was einen Menschen befallen kann, sagten sie. Diesmal zechten sie aber weit über den Durst hinaus, und als es zum Zahlen war, reichte das Geld nicht mehr aus. Dem Wirt fiel ein, daß einer der Sünder beim Kommen ein riesengroßes Trumm auf dem Rücken trug. Dies mußte doch etwas wert sein! Es war ein altes, aber spielfertiges Osttiroler Hackbrett. Der Wirt, dessen Sohn Zither spielte, konnte das unbekannte Instrument schon brauchen, zumal sich der Handwerksbursch verpflichtete, auch seine Kenntnisse für Speis und Trank zu übermitteln.
Ich erfuhr erst später von dem Vorhandensein dieses Schlagbrettes. Es war ein Meisterstück von bäuerlichem Instrumentenbau. Goldgelbes, hochstämmiges Haselfichtenholz mit feinsten Jahresringen zierte die Decke, darauf gleich zwei Quintenstege, kunstfertig geschnitzt. Über 4 Oktaven ging der Stimmumfang dieses Monstrums. Es wog nicht weniger als 38 Kilo und war innen mit Eisenstangen verspreizt. Die Resonanz glich einem großen ungarischen Cymbal.
Kaum eine Woche war ich im Besitz dieses Hackbrettes, da waren die Leute gefunden, die mit mir die erste Salzburger Tanzlmusi mit Klarinetten, Streichbaß, Geige und Hackbrett aufbauten. Die Proben hielten wir in einer Bauernstube bei Morzg. Meine Glückseligkeit war nicht zu beschreiben, als wir die ersten Ländler, vorgespielt von Es- und B-Klarinetten, begleitet von Geige, Gitarre und dem neuerworbenen Hackbrett, spielten. Wie von einem alten Stich im Museum heruntergerutscht kam mir die neugebackene „Flachgauer Musik“ vor. Eine Tanzmusi mit einem richtigen „Cymbalister“ oder „Hackbrödler“ – so nannten sie im 17. Jahrhundert laut Aufzeichnung im Kirchenbuch zu Henndorf die Hackbrettspieler. Sie und die Baßstreicher waren die wichtigsten Personen einer Tanzmusik in dieser Zeit, als noch auf der Tanzwiese der „Chorister“ (Kapellmeister) zur Belustigung der Dorfbewohner zum Tanz aufspielte. Der Cymbalister der jungen „Flachgauer Musikanten“ war – und ist heute noch – der getreue Peyer Franzl. Er hat sich um die Hackbrettgeschichte Salzburgs große Verdienste erworben, und viele der nachgekommenen Hackbrettisten sahen in ihm das Vorbild.
Aus vielen Erkenntnissen und gesammelten Erfahrungen reifte in mir der Plan, ein brauchbares, leicht transportables Hackbrett zu bauen. Es sollte der Zeit entsprechen allen Anforderungen gewachsen sein und nicht von vorneherein der Romantik frönen. Für Stubenmusik intim genug, für den Tanzboden in allen Tonarten spielbar, das waren die ersten Voraussetzungen. So wurde nach langem Ausprobieren der beiden dazumal einzigen „Hackbrödler“ Franz Peyer und meinem Sohn, sowie der unentwegten Hilfe des Instrumentenbauers Heinrich Bandzauner das erste Hackbrett der neuen Art gebastelt. Wir nannten es „Salzburger Hackbrett“, und es bewährte sich. Wir gaben 20 Stück in Auftrag und, als die Interessenten immer mehr wurden, im Jahre 1938 weitere 60 Stück, die an die musikalische Bauernjugend des Landes verteilt werden konnten. In verschiedenen Dörfern hielten wir eigene Hackbrettkurse. Nach zwei Jahren gab es über 100 begeisterte Hackbrettspieler, dann kam der Krieg, alles weitere brauche ich nicht zu erzählen.
Dank des Rundfunkes, der Sänger- und Musikantentreffen, wanderte das neuerstandene Hackbrett über die Grenze hinaus ins bayerische Nachbarland. Heute gibt es viele kleine Gemeinschaften, die sich um das Hackbrett mit anderen Instrumenten zum fröhlichen Zusammenspiel scharen.
Ihr aber, die ihr Freude habt am Hackbrettklang, mögt daran denken, daß es drei steirische Holzknechte waren, die in einer Pongauer Wirtsstube den Funken zu einer neuen Hackbrettzeit legten. Ihr aber, die ihr selber nun das „Salzburger Hackbrett“ spielt oder es euch zulegen wollt, bedenkt, daß es nur in Gesellschaft anderer alpenländische Instrumente glücklich ist!
(Aus der „Sänger- und Musikantenzeitung“ Bayerischer Landwirtschaftsverlag G.m.b.H. München, mit freundlicher Genehmigung abgeschrieben aus: Schickhaus, Karl-Heinz. Hackbrett-Fibel. München, 1962)
Ich kann mich gut erinnern, daß ich nicht der einzige war, der beim Klang dieser Musi wie durch einen Magnet in die elterliche Gaststube gezogen wurde. An einem Wochentag vormittags, an dem sonst keiner der Handwerker und Bürger daran gedacht hätte ins Wirtshaus zu gehen, brachte es die seltene Musi fertig, daß die Stube zu klein wurde. Die Weiß- und Rotgerbergesellen aus der Nachbarschaft folgten ihren Meistern, Bäcker, Schmied und Metzger drängten sich um die drei Steirer, die eifrig ihre alten Tanzweisen klopften, strichen und aus der Drehgeigen quetschten.
Aller Augen waren auf das Hackbrett gerichtet, und ich stand so nahe an dem Wunderding, daß mir ja nichts entgehen konnte. „Bravo! Schön spiel'ns die drei“, sagten die Leute. Sie ließen die Musikanten nicht im Trockenen und eiferten die immer wieder zu neuen Weisen an. Der Klangreiz des Schlagbrettes brachte es zuwege, daß die Stunden sehr schnell verrannen und die Steirer an die Heimreise denken mußten. aber lange Zeit noch war in der Vorstadt das Gerede von der schönen Musi. Ich selber hatte das Instrument noch nie gehört und auch später nicht mehr angetroffen, bis ich 1932 ins Lungauerische kam. Dort spielte es ein Bauer bei Moosham. Weniger geschickt, aber dafür sehr stark, hieb er auf das saitenarme Instrument. Nun entstanden in mir die ersten Gedanken, wie man dieses fast ausgestorbene Spielbrett neu beleben und in die heutige Zeit stellen könnte.
Was war denn der wahre Grund, daß das Hackbrett, das früher selten bei einer Tanzmusik fehlte, in den letzten Jahren ganz verschwand? An der Herstellung lag es bestimmt nicht. Tischler, Zimmerleute, ja findige Bauernburschen selbst waren die Erbauer der Schlagbretter. Auch die Instandhaltung war spottbillig. Mit Eisen- oder Stahldraht, je nach Höhe und Tiefe in der Stärke verschieden, bespannte man um ein paar Kreuzer die ganze Fläche. Die Spieltechnik war für Leute mit guten Gehör nicht schwierig. Vielleicht hatte das damalige Hackbrett den Nachteil, daß die Saiten, mit blankem Holz geschlagen, zu laut klangen. Außerdem konnte nur in einer oder zwei Tonarten gespielt werden, mehr hatte das diatonische Hackbrett nicht aufzuweisen und dieser Umstand wirkte auf die Dauer für musikfreudige Menschen etwas langweilig. Das Einstimmen der vielen Saiten verlangte eine Eselsgeduld, abgesehen davon, daß bei diesen diatonischen Brettern nie eine reine Stimmung zu erreichen war. Die Quinteneinteilung durch einen auf dem Hackbrett liegenden Steg hat die Gewähr einer Reinstimmung nicht gegeben. Der Steg, über den die Saiten drei- oder vierchörig gingen, verzog dich sehr bald. Je nach Stellung der Hackbrettdecke wurden die Quinten unrein, und keine noch so geübte Hand konnte in diesem Falle Abhilfe schaffen.
In der kommenden Zeit versuchte ich all diesen kleinen Geheimnissen auf den Grund zu kommen. In den Museen, in denen Hackbretter in verschiedenen Ausführungen zur Schau standen, machte ich Zeichnungen und Messungen. Man musste sich immer wieder in das Musikantentum der 70er und 80er Jahre hineindenken. Wie gesagt waren die Instrumente in ihrer Bauweise verschieden. Immer wurde die Trapezform beibehalten, Länge und Tiefe dagegen waren verschieden. Bretter mit 90 cm, ja sogar mit 120 cm Länge fanden sich. Andere waren wieder nur 40 bis 50 cm lang. Die Höhe kam selten über 60 bis 70 cm hinaus. Manche waren zur Erweiterung der Spielmöglichkeit mit aufstellbaren Halbtonstöckeln versehen. Es muß überhaupt ganz raffinierte Hackbrettspieler gegeben haben. Sie bauten sich so viele Halbtonstöckel ein, daß man sogar von einem halbchromatischen Instrument sprechen konnte. Freilich auf Kosten der Reinstimmung, denn diese Verkürzung der Saitenlaufbahnen waren für die Quintenteilung einfach unmöglich.
1927 war es, als zwei Handwerksburschen aus Tirol nach Salzburg kamen und in einem Vorstadtgasthaus einkehrten. Der Durst ist das Schrecklichste, was einen Menschen befallen kann, sagten sie. Diesmal zechten sie aber weit über den Durst hinaus, und als es zum Zahlen war, reichte das Geld nicht mehr aus. Dem Wirt fiel ein, daß einer der Sünder beim Kommen ein riesengroßes Trumm auf dem Rücken trug. Dies mußte doch etwas wert sein! Es war ein altes, aber spielfertiges Osttiroler Hackbrett. Der Wirt, dessen Sohn Zither spielte, konnte das unbekannte Instrument schon brauchen, zumal sich der Handwerksbursch verpflichtete, auch seine Kenntnisse für Speis und Trank zu übermitteln.
Ich erfuhr erst später von dem Vorhandensein dieses Schlagbrettes. Es war ein Meisterstück von bäuerlichem Instrumentenbau. Goldgelbes, hochstämmiges Haselfichtenholz mit feinsten Jahresringen zierte die Decke, darauf gleich zwei Quintenstege, kunstfertig geschnitzt. Über 4 Oktaven ging der Stimmumfang dieses Monstrums. Es wog nicht weniger als 38 Kilo und war innen mit Eisenstangen verspreizt. Die Resonanz glich einem großen ungarischen Cymbal.
Kaum eine Woche war ich im Besitz dieses Hackbrettes, da waren die Leute gefunden, die mit mir die erste Salzburger Tanzlmusi mit Klarinetten, Streichbaß, Geige und Hackbrett aufbauten. Die Proben hielten wir in einer Bauernstube bei Morzg. Meine Glückseligkeit war nicht zu beschreiben, als wir die ersten Ländler, vorgespielt von Es- und B-Klarinetten, begleitet von Geige, Gitarre und dem neuerworbenen Hackbrett, spielten. Wie von einem alten Stich im Museum heruntergerutscht kam mir die neugebackene „Flachgauer Musik“ vor. Eine Tanzmusi mit einem richtigen „Cymbalister“ oder „Hackbrödler“ – so nannten sie im 17. Jahrhundert laut Aufzeichnung im Kirchenbuch zu Henndorf die Hackbrettspieler. Sie und die Baßstreicher waren die wichtigsten Personen einer Tanzmusik in dieser Zeit, als noch auf der Tanzwiese der „Chorister“ (Kapellmeister) zur Belustigung der Dorfbewohner zum Tanz aufspielte. Der Cymbalister der jungen „Flachgauer Musikanten“ war – und ist heute noch – der getreue Peyer Franzl. Er hat sich um die Hackbrettgeschichte Salzburgs große Verdienste erworben, und viele der nachgekommenen Hackbrettisten sahen in ihm das Vorbild.
Aus vielen Erkenntnissen und gesammelten Erfahrungen reifte in mir der Plan, ein brauchbares, leicht transportables Hackbrett zu bauen. Es sollte der Zeit entsprechen allen Anforderungen gewachsen sein und nicht von vorneherein der Romantik frönen. Für Stubenmusik intim genug, für den Tanzboden in allen Tonarten spielbar, das waren die ersten Voraussetzungen. So wurde nach langem Ausprobieren der beiden dazumal einzigen „Hackbrödler“ Franz Peyer und meinem Sohn, sowie der unentwegten Hilfe des Instrumentenbauers Heinrich Bandzauner das erste Hackbrett der neuen Art gebastelt. Wir nannten es „Salzburger Hackbrett“, und es bewährte sich. Wir gaben 20 Stück in Auftrag und, als die Interessenten immer mehr wurden, im Jahre 1938 weitere 60 Stück, die an die musikalische Bauernjugend des Landes verteilt werden konnten. In verschiedenen Dörfern hielten wir eigene Hackbrettkurse. Nach zwei Jahren gab es über 100 begeisterte Hackbrettspieler, dann kam der Krieg, alles weitere brauche ich nicht zu erzählen.
Dank des Rundfunkes, der Sänger- und Musikantentreffen, wanderte das neuerstandene Hackbrett über die Grenze hinaus ins bayerische Nachbarland. Heute gibt es viele kleine Gemeinschaften, die sich um das Hackbrett mit anderen Instrumenten zum fröhlichen Zusammenspiel scharen.
Ihr aber, die ihr Freude habt am Hackbrettklang, mögt daran denken, daß es drei steirische Holzknechte waren, die in einer Pongauer Wirtsstube den Funken zu einer neuen Hackbrettzeit legten. Ihr aber, die ihr selber nun das „Salzburger Hackbrett“ spielt oder es euch zulegen wollt, bedenkt, daß es nur in Gesellschaft anderer alpenländische Instrumente glücklich ist!
(Aus der „Sänger- und Musikantenzeitung“ Bayerischer Landwirtschaftsverlag G.m.b.H. München, mit freundlicher Genehmigung abgeschrieben aus: Schickhaus, Karl-Heinz. Hackbrett-Fibel. München, 1962)
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